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Selbstmanagement von OAB-Symptomen

Einige Menschen mit überaktiver Blase (OAB) können ihre Symptome durch einfache Änderungen des Lebensstils und Gewohnheiten in den Griff bekommen. Diese Seite betrachtet Selbstmanagement-Strategien, die helfen können, Dringlichkeit, Häufigkeit und Auslaufen zu reduzieren.

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Wie gehen Sie selbst mit OAB-Symptomen um?

Als erster Schritt kann Ihr Arzt vorschlagen, einige einfache Änderungen in Ihrem Tagesablauf vorzunehmen. Diese Änderungen sind Dinge, die Sie selbst ausprobieren können, wie zum Beispiel:

  • Ändern, wann und wie viel Sie trinken. Ihr Arzt oder Ihre Krankenschwester kann Ihnen dabei helfen.
  • Weniger am Abend trinken, um nächtliche Toilettengänge zu vermeiden.
  • Reduzieren von Dingen wie künstlichen Süßstoffen, scharfen Speisen, Zitrusfrüchten, Koffein und Alkohol, die Ihre Blase reizen können.
  • Wenn Sie Urinverlust haben, verwenden Sie ein saugfähiges Pad, um Ihre Kleidung und Haut zu schützen.
  • Versuchen, die Blase etwas länger zu halten, wenn Sie den Drang verspüren zu gehen. Dies wird als „Blasentraining“ bezeichnet und kann helfen, Ihre Blase neu zu trainieren, mehr Flüssigkeit zu halten, sodass Sie länger zwischen den Toilettengängen auskommen.
  • Beckenbodenübungen machen, um die Muskeln zu stärken und zu entspannen. Ein speziell ausgebildeter Physiotherapeut kann Ihnen die richtigen Übungen zeigen.
  • Ein gesundes Gewicht halten und aktiv bleiben kann helfen, den Druck auf Ihre Blase zu reduzieren und das Risiko von Lecks zu verringern. Es ist auch wichtig, andere Gesundheitszustände wie Diabetes oder das metabolische Syndrom zu managen, da sie Ihre Symptome beeinflussen können.

Diese Änderungen können Ihnen helfen, Ihre Symptome zu bewältigen.

Dieses Kapitel enthält allgemeine Informationen über die Behandlung von OAB. Es ist kein Ersatz für professionelle medizinische Beratung oder Behandlung. Konsultieren Sie immer Ihren Arzt oder Gesundheitsdienstleister, um Anweisungen zu Ihrer individuellen medizinischen Situation zu erhalten.

Letzte Aktualisierung: August 2025

Überprüft von:

  • Dr. Cyrille Guillot-Tantay (YAU-Arbeitsgruppe für funktionelle Urologie)
  • Herr Tomasz Michalek (Patientenbüro EPAG)