Illustration of Kidneys

Ich habe lokal fortgeschrittenen Nierenkrebs

Bei lokal fortgeschrittenem Nierenkrebs ist der Krebs über die Niere hinausgewachsen, aber nicht in entfernte Teile des Körpers. Erfahren Sie, was das bedeutet und welche Behandlungsoptionen Sie haben.

Verständnis dieser Art von Nierenkrebs

Bei lokal fortgeschrittenem Nierenkrebs sind normalerweise keine Fernmetastasen vorhanden. Es entspricht oft Stadium 3 und einigen Fällen von Stadium 4 ohne Fernmetastasen. Es kann die Ausbreitung in nahegelegenes Gewebe, Lymphknoten, Blutgefäße oder die Nebenniere umfassen.

Ihr Arzt kann Scans (CT oder MRT) anordnen, um festzustellen, ob der Krebs Bereiche in der Nähe der Niere betrifft und um zu bestätigen, dass er sich nicht auf entfernte Organe ausgebreitet hat.

Manchmal sind nahegelegene Lymphknoten betroffen, aber es gibt keine Fernmetastasen.

Die Nierenvene ist ein Blutgefäß, das gefiltertes Blut von der Niere zur Vena cava transportiert. Jede Niere besitzt eine Nierenvene. Sie hilft, Abfallstoffe zu entfernen und Flüssigkeiten auszugleichen.

Die Vena cava ist die Hauptvene, die das Blut von den Nieren zurück zum Herzen transportiert.

Die Nebennieren sind kleine Drüsen auf jeder Niere. Sie produzieren Hormone, die helfen, Stress, Stoffwechsel, Blutdruck und Energieniveaus zu kontrollieren.

Lymphknoten sind kleine Gewebeknötchen, die weiße Blutkörperchen enthalten, die Infektionen bekämpfen.

In einigen Fällen kann der Tumor ein Gerinnsel (genannt Tumorthrombus) in der Nierenvene oder der Vena cava bilden. Dies kann mit einer spezialisierten Operation entfernt werden. Der Eingriff ist komplex und wird normalerweise in spezialisierten Zentren durchgeführt.

Dieses Kapitel enthält allgemeine Informationen über lokal fortgeschrittenen Nierenkrebs. Es ist kein Ersatz für professionelle medizinische Beratung oder Behandlung. Konsultieren Sie immer Ihren Arzt oder Gesundheitsdienstleister, um Hilfe bei Ihrer individuellen medizinischen Situation zu erhalten.

Zuletzt aktualisiert: September 2025

Überprüft von: 

  • Frau Claudia Ungarelli (Patientenbüro EPAG)
  • Dr. Gaëlle Margue (YAU-Arbeitsgruppe für Nierenzellkarzinom)