Illustration of a medical machine, featuring a main console with a digital display, control buttons, typically used for patient monitoring or diagnostic purposes.

Strahlentherapie bei Nierenkrebs

Die Strahlentherapie verwendet starke Strahlen, wie Röntgenstrahlen, um die DNA von Krebszellen zu schädigen. Dies erschwert ihr Wachstum und führt dazu, dass sie absterben.

Verwandte Themen für weiterführende Lektüre

Verständnis dieser Behandlung

Strahlentherapie ist normalerweise nicht Standard bei Nierenkrebs. Diese Tumoren sprechen oft weniger gut auf Bestrahlung an als einige andere Krebsarten. Aber in einigen Situationen kann sie dennoch hilfreich sein.

Strahlentherapie kann verwendet werden:

  • Zur Linderung von Symptomen: Wenn sich der Krebs ausgebreitet hat (zum Beispiel auf Knochen oder Gehirn) und Schmerzen oder andere Probleme verursacht, kann die Strahlentherapie Symptome reduzieren und den Komfort verbessern.
  • Für schwer erreichbare Tumoren: Wenn eine Operation nicht möglich oder sicher ist, kann die Strahlentherapie den Tumor verkleinern.
  • Wenn es nur wenige Metastasen gibt: Bei einigen Menschen mit nur wenigen Krebsherden (genannt „oligometastatische Erkrankung“) kann eine spezielle, präzise Strahlentherapie die Krankheit verlangsamen.

Nach der Operation: Strahlentherapie wird manchmal nach der Operation eingesetzt, um sicherzustellen, dass alle Krebszellen entfernt sind, aber dies ist normalerweise nicht bei Nierenkrebs erforderlich.

Strahlentherapie wird oft zusammen mit anderen Behandlungen wie Operation, Immuntherapie oder anti-angiogener Therapie eingesetzt, um die Ergebnisse zu verbessern.

Dieses Kapitel enthält allgemeine Informationen über die Strahlentherapie bei Nierenkrebs. Es ist kein Ersatz für professionellen medizinischen Rat oder Behandlung. Konsultieren Sie immer Ihren Arzt oder Gesundheitsdienstleister für Anweisungen zu Ihrer individuellen medizinischen Situation.

Zuletzt aktualisiert: September 2025

Überprüft von: 

  • Frau Claudia Ungarelli (Patientenbüro EPAG)
  • Dr. Gaëlle Margue (YAU-Arbeitsgruppe für Nierenzellkarzinom)