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Wenn Selbstmanagement und Änderungen des Lebensstils nicht ausreichen, um Ihnen bei Ihren ÜAB-Symptomen zu helfen, kann Ihr Arzt Ihnen Medikamente als Teil Ihrer Behandlung empfehlen. Diese können dabei helfen, den Harndrang zu reduzieren, Toilettengänge zu verringern und Urinverlust zu stoppen.
Es gibt verschiedene Arten von Medikamenten, die bei Symptomen einer überaktiven Blase helfen können. Ihr Arzt wird mit Ihnen über die verschiedenen verfügbaren Medikamente und deren Nebenwirkungen sprechen, damit Sie gemeinsam entscheiden können, welches für Sie am besten geeignet ist.
Medikamente für eine überaktive Blase gibt es in zwei Arten:
- Antimuskarinika – Eine Gruppe verschiedener Medikamente.
- Beta-3-Agonisten – Wie Mirabegron.
Die Medikamente, die Ihnen angeboten werden, hängen von unterschiedlichen Faktoren wie Ihrem Alter, Ihren Symptomen, Ihrer Krankengeschichte, anderen Medikamenten, die Sie regelmäßig einnehmen, der Verfügbarkeit in Ihrer Region sowie Ihren persönlichen Vorlieben ab.
Wenn Sie andere Medikamente einnehmen, könnte Ihr Arzt diese umstellen, um sicherzustellen, dass sie gut mit Ihrer ÜAB-Behandlung zusammenwirken. Ein Vorteil von Medikamenten ist, dass Sie, wenn sie nicht für Sie wirken, die Einnahme beenden und etwas anderes ausprobieren können.
Dieses Kapitel enthält allgemeine Informationen über die Behandlung von ÜAB. Es ist kein Ersatz für professionelle medizinische Beratung oder Behandlung. Konsultieren Sie immer Ihren Arzt oder Gesundheitsdienstleister, um Hilfe bei Ihrer individuellen medizinischen Situation zu erhalten.
Letzte Aktualisierung: August 2025
Überprüft von:
- Dr. Cyrille Guillot-Tantay (YAU-Arbeitsgruppe für funktionelle Urologie)
- Herr Tomasz Michalek (Patientenbüro EPAG)
