Illustration of a surgeon while waving

Operation bei Kryptorchismus

Die Operation ist die häufigste Behandlung bei Kryptorchismus. Diese Seite erklärt das chirurgische Verfahren und wann es empfohlen wird, und enthält zudem wichtige Fragen, die Sie Ihrem Arzt über die Operation stellen sollten.

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Orchidopexie

Um einen nicht hinabgewanderten Hoden in den Hodensack zu verlagern, sollte eine Operation, auch bekannt als Orchidopexie, bis zum ersten Lebensjahr des Kindes oder spätestens bis zum Alter von 18 Monaten durchgeführt werden.

Während dieses Eingriffs wird der Arzt den Hoden vorsichtig in den Hodensack verlagern und ihn sicher in der richtigen Position platzieren. Dies hilft dabei, zukünftige Probleme wie Unfruchtbarkeit oder andere gesundheitliche Probleme zu reduzieren.

Wenn der Hoden versteckt ist und nicht gefühlt werden kann, wird die Operation durch eine Laparoskopie, d.h. mit einer winzigen Kamera durchgeführt. Die Kamera wird durch einen kleinen Schnitt im Bauchraum, unterhalb des Nabels, eingeführt, um den Hoden zu finden. Ihr Sohn wird während der Operation unter Vollnarkose schlafen. Die Laparoskopie ist der beste Weg, um den Hoden zu finden, wenn er sich im Bauchraum befindet. Falls erforderlich und wenn möglich, kann der Arzt den Hoden während der Operation in die richtige Position bringen oder auch entfernen.

Wenn Ihr Sohn bereits älter ist und einen normalen Hoden und einen Hoden, der sich noch im Bauch befindet, hat, können Ärzte vorschlagen, den versteckten Hoden zu entfernen, da er ein höheres Risiko birgt, später im Leben Hodenkrebs zu entwickeln.

Dieses Kapitel enthält allgemeine Informationen über Kryptorchismus. Wenn Sie spezifische Fragen zu Kryptorchismus haben, sollten Sie Ihren Arzt oder einen anderen professionellen Gesundheitsdienstleister konsultieren. Keine Website oder Broschüre kann ein persönliches Gespräch mit Ihrem Arzt ersetzen.

Zuletzt aktualisiert: Juli 2025

Überprüft von: 

  • Prof. Dr. Christian Radmayr (Leitlinienkommission für Pädiatrische Urologie)
  • Assoc. Prof. Muhammet Irfan Dönmez (YAU-Arbeitsgruppe für Pädiatrische Urologie)