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Die Chemotherapie ist der Einsatz von Medikamenten zur Abtötung von Krebszellen. Sie wird direkt in den Blutkreislauf verabreicht. Während und nach der Chemotherapie werden Scans und regelmäßige Bluttests durchgeführt, um Ihre Reaktion auf die Behandlung zu bewerten und mögliche Nebenwirkungen zu überwachen.
Umgang mit häufigen Nebenwirkungen
Bevor Sie mit der Chemotherapie beginnen, müssen Sie möglicherweise einen Hörtest (Audiogramm) durchführen lassen, da die Chemotherapie das Gehör beeinträchtigen kann, und einen Atemtest, da einige Chemotherapien die Lungenfunktion verringern können. Die Chemotherapie kann Unfruchtbarkeit verursachen, die irreversibel sein kann, daher wird Ihnen geraten, vor Beginn der Behandlung Sperma zu lagern (Kryokonservierung). Es wird Ihnen auch geraten, während und nach der Chemotherapie für einen bestimmten Zeitraum keine Kinder zu zeugen. Die Auswirkungen der Chemotherapie können noch einige Zeit nach der Behandlung anhalten, von einigen Monaten bis zu einem Jahr oder länger. Sie könnten sich müde oder erschöpft fühlen, und dies sollte berücksichtigt werden, wenn Sie darüber nachdenken, wieder zur Arbeit zu gehen oder wenn Sie einen vollen Terminkalender haben. Bewegung kann schwierig sein, aber wenn möglich, sollten Sie dies so weit wie möglich aufrechterhalten. Der Verlust der Muskelkraft kann ziemlich schnell auftreten, wenn Sie inaktiv sind – Bewegung hilft, dies zu verhindern.
Bei der Durchführung von Strahlen- oder Chemotherapie wird Ihr medizinisches Team Ihren Fortschritt mit regelmäßigen Krankenhausuntersuchungen, einschließlich Scans und Bluttests, überwachen, um die Wirksamkeit der Behandlung zu beurteilen.
Dieses Kapitel enthält allgemeine Informationen über die Behandlung von fortgeschrittenem Peniskrebs. Es ist kein Ersatz für professionelle medizinische Beratung oder Behandlung. Konsultieren Sie immer Ihren Arzt oder Gesundheitsdienstleister, um Anleitungen zu Ihrer individuellen medizinischen Situation zu erhalten.
Letzte Aktualisierung: Juli 2025
Überprüft von:
- Dr. Laura Elst (YAU-Arbeitsgruppe für Peniskrebs und Hodenkrebs)
- Herr Robert Cornes (Patientenbüro EPAG)
